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Man sagt ja oft und recht leicht, dass man erst merkt wie sehr man etwas mag, wenn es weg oder in diesem Fall einfach verboten ist. Man hat sonst ja hier und da nach einem anstrengenden Arbeitstag eigentlich keine Lust auf Training. Aber man rappelt sich dann doch auf, den Kids zu liebe und weil man weiß, dass diese Kids sich darauf verlassen, dass man (für sie) da ist. Das ist dann auch der Ansporn für mich. Mach es für die Kids, die Mädels, die “Bad Girls“. Denen gab ich das Versprechen, dass ich Sie, wenn es mir möglich ist, bis zu den Damen trainieren werde. Dieses Versprechen steht noch heute von meiner Seite. Die letzten 5-6 Jahre, erst nur Helfer und dann als Trainer haben mir echt einiges gezeigt und ich habe vieles gelernt, auch von den Mädels. Es ist echt egal wie kaputt oder schlecht gelaunt du von der Arbeit ins Training kommst, sie merken das und päppeln dich wieder auf, ohne große Worte einfach nur weil sie da sind. Das kam bei mir das ein oder andere Mal vor und ich war jedes Mal froh und stolz, dass dies “meine Mädels“ sind. Klar, es ist auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen - es knallt auch mal, aber das gehört ja auch dazu. Wichtig ist nur, dass nach dem Training alles wieder passt und Trainer wie Spielerinnen alle Spass hatten und zufrieden sind.

 

Doch wo bleibt genau dieses Gefühl in diesen Zeiten? Ich denke oft daran was die “Bad Girls“ zu den Zeiten in denen eigentlich Training wäre wohl machen und ob alles ok ist bei ihnen. Ich weiß, dass einige, sofern möglich, sich hier und da mal sehen oder miteinander telefonieren und so in Kontakt bleiben. Und dennoch ist es das nicht dasselbe wie jeden Dienstag und Freitag zusammen in der Halle zu stehen, sich zu sehen, zusammen zu lachen und zu leiden, wenn der Trainer das Konditionstraining ansetzt, aber auch Spaß zu haben im Training. Das war immer eine super und selbstverständliche Sache.

Immer wenn ich eine Benachrichtigung von meinem Kalender bekomme, dass ein Spiel wäre, denke ich mir: wäre das jetzt super zum Treffpunkt zu fahren, die “Bad Girls“ spielen zu sehen und dabei zu coachen! Ich gehe fest davon aus, dass es den Mädels ähnlich geht, denn der Zusammenhalt war und ist immer eine der größten Stärken des Teams und all derer, die dazugehören.

 

Ich kann es kaum erwarten wieder an der Seitenlinie in der Coaching-Zone zu stehen und der laute Trainer zu sein, der seine “Bad Girls“ anfeuert, hinter ihnen steht, komme was wolle und die Girls nach einem Sieg in den Arm nimmt, ihre lachenden und zufriedenen Gesichter sieht und einfach mit ihnen feiert. Denn genau das sind die Momente für die man das doch macht, um glückliche, zufriedene und lachende Gesichter zu sehen. Das gibt einem doch das Gefühl, dass man doch ein klein wenig zurück bekommen kann von dem, was man an Schweiß und Kraft für sein Team aufbringt. Und ich bin mir sicher, dass das nicht nur mir so geht, sondern jedem Trainer.

 

Abschließend möchte ich sagen, dass ich jedem Verantwortlichen im Verein dankbar bin, dass ich diesen Posten ausüben darf. Ich hoffe auch sehr, dass es allen mit ihren Familien gut geht und alle gesund sind.  Hoffentlich dürfen wir uns bald wieder in unserm Wohnzimmer (DIE HALLE) sehen um zusammen bei den Spielen mitfiebern zu können und uns über die gezeigten Leistungen freuen zu können.

 

Grüße an alle

 

Steve

Trainer der “Bad Girls”

  

    

Bezirk Alb-Enz-Saal (AES)

Bezirksliga

wJC-BzL

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Aktuelle Trainingszeiten

Dienstag 18:25 - 19:50 Uhr

Freitag    18:45 - 19:50 Uhr

 

in der Hermann-Uebelhör-Sporthalle in Leopoldshafen

  Hermann Uebelhör-Sporthalle Leopoldshafen  
     
 

Das Trainerteam :

Steve Rupp & Christian Biedermann

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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